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Kultur: Teotihuacán (Mexiko)
"Teotihuacán" ist der Name dieser Großstadt der Nahuatl, heute nord-östlich von Mexiko Stadt gelegen.
Teotihuacán bedeutet traditionell "Stadt der Götter", aber es kann auch mit "Stadt, in der Leute zu Göttern werden"
übersetzt werden. Die Erbauung von Teotihuacán begann um etwa 300 v.Chr.; die Sonnenpyramide wurde etwa um
150 v.Chr. erbaut und ist bis heute die zweitgrößte Pyramide der Welt. Die Stadt erreichte ihren Höhepunkt um etwa
150-450 n.Chr. und war das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum von Mittelamerika.
Nach heutigen Schätzungen lebten zur Zeit der Spanischen Eroberungen im 16. Jahrhundert in
Teotihuacán ungefähr 150.000 bis 200.000 Menschen, was die Einwohnerzahlen von Paris,
London oder Madrid zu selben Zeit bei weitem übertraf. Auch sollen die Bewohner von Teotihuacán,
ähnlich wie die alten Römer, fließendes Wasser in ihren Häusern gehabt haben, ein Luxus, welcher
zeitgleich in Europa als undenkbar galt.
Die Hauptstraße der Stadt ist die "Allee der Toten", welche bis heute von eindrucksvoller Architektur
zeugt. Sie führt vorbei an der Sonnenpyramide, der Mondpyramide, dem Tempel von Quetzalcoatl,
dem Tempel der gefiederten Schlange, und vielen weiteren Tempeln und Palästen.
Unglücklicherweise wurden die Schätze aus der Höhle unter der Sonnenpyramide gestohlen.
Es ist möglich, dass dies bereits in präkolonialen Zeiten geschah.
Teotihuacán ist bis heute eine der größten Touristenattraktionen und Ausgrabungsstätten in
Mittelamerika.
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Kurs 2 Kurs 3
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