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Geschichte und Geografie der Italienischen Sprache
Italienisch ist die offizielle Sprache von Italien und San Marino. Außerdem wird in den Schweizer Kantonen
Ticino und Grigioni Italienisch gesprochen. In einigen Teilen von Kanada wird Italienisch
als erste Fremdsprache an den Schulen gelehrt. Auch in den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbrittanien
hat Italienisch einen hohen Stellenwert und wird hinter Spanisch, Französisch und Deutsch and den Schulen gelehrt.
Die Geschichte der Italienischen Sprache ist sehr komplex und das eigentliche Italienisch, welches wir heute
kennen hat sich vornehmlich erst in jüngster Zeit herausgebildet. Italienisch stammt selbstverständlich
vom Lateinischen ab, genauer gesagt von einem Lateinischen Dialekt, der manchmal auch als
Vulgärlatein bezeichnet wird.
Da die Städte in Italien bis zum 19. Jahrhundert größtenteils unabhängige Stadt-Staaten waren (Venedig,
Florenz, etc..) bildeten sich voneinander sehr unterschiedliche Dialekte heraus.
Ein großer Verdienst beim Vereinheitlichen dieser Dialekte gebührt Dante Alighieri aus dem 14. Jahrhundert.
Es wird oft gesagt, dass der Toskanische Dialekt der Ursprünglichste sei, da er dem Danteschen Italiensich am
nächsten kommt.
Anders als die Dialekte aus dem Norden Italiens (Toskana, Venedig, Rom), die während des Mittelalters
stark vom Französischen beeinflusst wurden, blieben die südlichen Dialekte (z.B. Sizilianisch)
größtenteils von diesem Einfluss unberührt.
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